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title: Fallstudien zur digitalen Optimierung der Abwasserbehandlung | Veolia
description: "Der Beweis: Kläranlagen erzielen mit digitalen Werkzeugen 50% mehr Kapazität und jährliche Einsparungen von 250.000 €."
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# Digitale Optimierung in der Praxis: Erfolgsgeschichten aus der Abwasserbehandlung

Entdecken Sie mit Hubgrade die Vorteile, die diese europäischen Kläranlagen durch digitale Optimierung erzielt haben.

![Hubgrade digitale Optimierung der Abwasserbehandlungsanlage](https://info.veoliawatertechnologies.de/hs-fs/hubfs/Hubgrade%20Energy%20Resilience%20LP%20Image%201.jpg?width=300&height=300&name=Hubgrade%20Energy%20Resilience%20LP%20Image%201.jpg "Hubgrade digitale Optimierung der Abwasserbehandlungsanlage")

[FALLSTUDIEN KOMMUNEN](https://info.veoliawatertechnologies.de/fallstudien-zur-digitalen-optimierung-der-abwasserbehandlung?hsLang=de#Municipal)

[FALLSTUDIEN INDUSTRIE](https://info.veoliawatertechnologies.de/fallstudien-zur-digitalen-optimierung-der-abwasserbehandlung?hsLang=de#Industrial)

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## Fallstudien aus der Kommunalwirtschaft

Erfahren Sie, wie Wasserversorger in ganz Europa ihre Abwasserbehandlung mit Hubgrade modernisieren. Von kleinen regionalen Anlagen bis hin zu großen städtischen Kläranlagen zeigen diese Fallstudien nachweisliche Erfolge bei der Energieeinsparung, Kapazitätsoptimierung und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Sehen Sie, wie Kommunen 20–40% Energie einsparen, die Lebensdauer ihrer Anlagen verlängern und die Betriebssicherheit erhöhen, während sie gleichzeitig die immer strengeren EU-Anforderungen erfüllen.

## Kapazitätserweiterung ohne Investitionsausgaben

## **DER KUNDE**

- Kommunales Klärwerk in Dänemark, Europa
- 175.000 Einwohnerzahl (EW)
- 30.000m³ Abwasseraufbereitung pro Tag
- Inbetriebnahme: 2021

![Wastewater treatment plant engineers](https://info.veoliawatertechnologies.de/hs-fs/hubfs/271066-0lgetpjb9y%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg?width=400&height=267&name=271066-0lgetpjb9y%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg "Wastewater treatment plant engineers")

## **DIE HERAUSFORDERUNGEN**

Die Anlage leitet ihr Abwasser ins Meer ein, weshalb die Einhaltung der strengen dänischen Abwassernormen (Gesamtstickstoff \< 8 mg/l oder Gesamtphosphor \< 1,5 mg/l) unerlässlich ist.

Hauptziel war die Modernisierung der Anlage durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien mit Hubgrade. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, die Genehmigung der Gemeinde für die Kapazitätserweiterungen zu erhalten und zusätzliche Mittel für den Betrieb der erweiterten Anlage zu beschaffen.

Diese Fallstudie verdeutlicht die entscheidende Rolle kontinuierlicher Verbesserung und Innovation für eine exzellente Abwasserbehandlung.

## **DIE ERGEBNISSE**

- 50% Steigerung der hydraulischen Kapazität innerhalb von vier Jahren
- 45% Reduzierung des Gesamtstickstoffs im Abwasser
- 25% Steigerung der biologischen Reinigungsleistung
- Bis zu 115.000€ jährliche Einsparungen bei den Energiesteuern
- Bis zu 75.000€ jährliche Einsparungen bei den Flockungsmitteln
- Anlagenkapazität von 150.000 auf 175.000EW erweitert
- Anpassung des Prozesses an schwankende Lasten und Durchflüsse rund um die Uhr

 

**Jährliche Gesamteinsparungen:**

Im Jahr 2024 erzielte die Anlage jährliche Einsparungen von bis zu 275.000€ durch reduzierten Energie- und Chemikalienverbrauch sowie Steuervorteile aufgrund verbesserter Einhaltung der Vorschriften.

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## COMPLIANCE UNTER DRUCK

## **DER KUNDE**

- Kommunales Wasserwerk in Italien, Europa
- 397.224 EW
- Acht Prozesslinien, jeweils mit Denitrifikations-Nitrifikations-Nachkläranlage
- Durchsatz bei Trockenwetter: 82.000m³/d (2024)
- Jährlicher Energieverbrauch (vor Hubgrade): 10GWh, 2Mio.€

![Wastewater treatment plant engineers Veolia](https://info.veoliawatertechnologies.de/hs-fs/hubfs/12619-d69hbl3yb4%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg?width=400&height=267&name=12619-d69hbl3yb4%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg "Wastewater treatment plant engineers Veolia")

## **DIE HERAUSFORDERUNGEN**

Die Anlage erfüllte die EU-Abwassernormen für die Gesamtstickstoffeinleitung (Grenzwert 10mg/l) aufgrund stetig steigender Belastungen über mehrere Jahre hinweg nicht.

Der Energieverbrauch blieb anhaltend hoch und beeinträchtigte die Betriebskosten sowie die Nachhaltigkeitsziele.

Das Belüftungssystem erwies sich als betriebskomplex, da fünf Gebläse (drei Turbogebläse und zwei Hybridgebläse) eine intermittierende Belüftungssteuerung erforderten. Obwohl die Gebläse einen effektiven Betrieb ermöglichten, erforderten sie Fachwissen und sorgfältiges Management, um eine optimale Leistung zu erzielen.

## **DIE LÖSUNG**

Mithilfe dynamischer Modellierung wurde ein digitaler Zwilling entwickelt, um verschiedene Betriebsszenarien zu simulieren. Dies ermöglichte es dem Team, die optimale Lösung zu ermitteln und den zu erwartenden Nutzen vor der Implementierung präzise abzuschätzen.

 

Die Optimierungsstrategie umfasste:

 

- Einen Prozessregler für optimiertes Belüftungsmanagement, der über einen einzigen Verteiler mit Ventilmodulation für präzise Steuerung arbeitet
- Eine Pulsbelüftungstechnologie für effektive Tankdurchmischung ohne den Einsatz mechanischer Mischer
- Einen Prozessregler zur Optimierung der Belebtschlamm-Umwälzraten
- Einen Prozessregler zur Optimierung der Chemikaliendosierung für die Phosphorentfernung, wodurch der Chemikalienverbrauch reduziert und gleichzeitig die Einhaltung der Vorschriften gewährleistet wird

## **DIE ERGEBNISSE**

- Durchschnittliche Gesamtstickstoffkonzentration bei der Einleitung im Jahr 2024: 7,1mg TN/l (entspricht der EU-Richtlinie 2024/3019)
- Jährliche Energieeinsparung: 250.000€
- Jährliche Einsparungen bei Chemikalien: über 60.000€
- Amortisationszeit: unter sechs Monaten

*"Das Hubgrade-Team hat uns mit seinem Fachwissen und seinen Lösungen ermöglicht, die EU-Standards EU zur Abwasserqualität zu erfüllen – sowohl die aktuellen als auch die der neuen Richtlinie.*

 

*Dies alles wurde bei erheblichen Einsparungen an Energie und Chemikalien erreicht, sodass sich **die Investition in weniger als sechs Monaten amortisierte**."*

 

## **Head of Wastewater Management, Plant Operator**

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## ENERGIE-, KOHLENSTOFF- UND STICKSTOFFREDUKTION

## Kläranlage Sobacken, Borås Energi

Die Belüftung ist in Kläranlagen typischerweise der größte Energieverbraucher. Die Optimierung der Energiekosten bei gleichzeitiger Einhaltung der Einleitungsnormen kann jedoch eine Herausforderung darstellen.

Die schwedische Kläranlage Sobacken hat diese Herausforderung mit Hubgrade gelöst. Durch die Integration von Echtzeit-Betriebsdaten in einen digitalen Zwilling berechnet und passt Hubgrade die Sauerstoff-Sollwerte kontinuierlich und dynamisch an.

Das Ergebnis: erhebliche Energieeinsparungen bei gleichzeitig verbesserter Stabilität in der Stickstoffentfernung.

Sehen Sie, wie Verfahrenstechnikerin Jessika Magnusson Rune erklärt, wie sie ihren energieintensivsten Prozess transformiert haben. Das Video ist auf Schwedisch mit englischen Untertiteln.

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## **DER KUNDE**

- Kommunale Kläranlage in Dänemark, Europa
- 125.000 EW
- BioDenipho-Anlagenplanung, Belebtschlammverfahren und Faultürme zur Biogasproduktion
- Beteiligung an mehreren Projekten zur Entwicklung von Lachgasanlagen, um sowohl Modellierungs- als auch Steuerungsinstrumente im industriellen Maßstab zu testen

![Municipal wastewater treatment plant](https://info.veoliawatertechnologies.de/hs-fs/hubfs/263113-yghxm6pu6t%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg?width=400&height=266&name=263113-yghxm6pu6t%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg "Municipal wastewater treatment plant")

## **DIE HERAUSFORDERUNGEN**

Mit dem langfristigen Ziel der Klimaneutralität strebte die Kläranlage eine Reduzierung ihrer N₂O-Emissionen unter Einhaltung strenger gesetzlicher Vorgaben an.

Zusätzlich musste die hydraulische Kapazität der Anlage erhöht werden, was jedoch durch ein begrenztes Budget und fehlende Erweiterungsmöglichkeiten eingeschränkt war.

 

- 25.000m³ behandeltes Abwasser pro Tag
- Projektbeginn: 2022

## **DIE ERGEBNISSE**

- 78% Reduzierung der N₂O-Emissionen
- Jährliche Einsparung von 3.400 Tonnen CO₂-Äquivalent
- N2O-Emissionsfaktor im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Dreifache reduziert
- Der Emissionsfaktor sank von 3,7% N₂O-N/TN-Eingnag (vor Hubgrade) auf 1,0% nach einem Jahr, mit Prognosen für 0,6% in den folgenden Monaten
- Verbessertes Berichtswesen für mehr Transparenz im Betrieb
- Einhaltung der Abwassergenehmigung ohne erhöhten Strom- oder Chemikalienverbrauch

*"**Es ist eine kostengünstige und einfache Methode zur Lachgasregulierung**. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine Kombination aus Online-Kontrolle und Gewährleistung eines stabilen Betriebs zu geringeren Lachgasemissionen führt."*

 

## **Environmental Specialist, Plant Operator**

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## Industrielle Fallstudien

Erfahren Sie, wie Industrieunternehmen ihre Prozesse zur Abwasserbehandlung mit Hubgrade optimieren. Branchen wie Lebensmittel und Getränke, Zellstoff und Papier, Energieerzeugung, Pharma, Chemie und Fertigung zeigen anhand dieser Beispiele, wie Unternehmen Betriebskosten senken, die Behandlungskapazität erhöhen und die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen. Entdecken Sie Praxisergebnisse aus Produktionsanlagen, in denen die Abwasserbehandlung die betriebliche Effizienz und den Gewinn direkt beeinflusst.

## Kapazitätserweiterung ohne Investitionsausgaben

## **DER KUNDE**

- Italien, Europa
- Anlage zur Behandlung flüssiger Abfälle, bestehend aus zwei Oxidationsbecken (konventionelles Belebtschlammverfahren), umgebaut von Reihen- auf Parallelschaltung
- In Betrieb seit 2020

![Veolia engineers working at a wastewater treatment plant](https://info.veoliawatertechnologies.de/hs-fs/hubfs/12586-k7yfciebv2%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg?width=400&height=267&name=12586-k7yfciebv2%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg "Veolia engineers working at a wastewater treatment plant")

## **DIE HERAUSFORDERUNGEN**

Die Anlage stand aufgrund der steigenden Nachfrage nach Abwasserbehandlung und der damit verbundenen wachsenden Abwassermengen von Industriekunden vor erheblichen Herausforderungen.

Gleichzeitig war es unerlässlich, den Energieverbrauch der Anlage zu senken. Insbesondere die Belüfter liefen unabhängig vom tatsächlichen Bedarf des biologischen Prozesses rund um die Uhr und stellten somit einen der größten Kostenfaktoren im Betriebsbudget dar.

 

Das einlaufende Abwasser wies sowohl hinsichtlich Durchflussrate als auch Zusammensetzung stark schwankende Eigenschaften auf, was die Aufrechterhaltung stabiler Prozessbedingungen erschwerte. Diese Variabilität wurde zusätzlich dadurch verstärkt, dass Sauerstoff gleichzeitig aus zwei verschiedenen Quellen zugeführt wurde: mechanischen Belüftern und Flüssigsauerstoffinjektion.

 

Die Anlage hatte Schwierigkeiten, stabile Nitritwerte (NO₂) im Ablauf zu gewährleisten, da die Konzentrationen nicht dauerhaft unter dem gesetzlichen Grenzwert lagen. Dieses Problem trat insbesondere in Übergangsphasen und bei schwankender Belastung deutlich zutage.

Darüber hinaus war die Zusammensetzung des Abwassers sehr komplex, da zu den an die Kläranlage angeschlossenen Kunden Stahlwerke und Kohleproduzenten gehörten. Daher konnte das Vorhandensein von Thiocyanaten und Cyaniden im Abwasser nicht ausgeschlossen werden. Diese Substanzen werden im Wasser unter aeroben Bedingungen von heterotrophen Bakterien abgebaut, wodurch eine zusätzliche Ammoniakbelastung entsteht, die sich im Oxidationsraum anreichern und zu höheren Ammoniakkonzentrationen als in der Vorbelüftungsphase vor der biologischen Behandlung führen kann.

## **DIE LÖSUNG**

In der Anlage wurde eine Steuerung für die intermittierende Belüftung installiert. Das System wurde so konzipiert, dass es die Regelung auf Basis der direkten Sauerstoffmessung im Oxidationsbecken ermöglicht und somit eine präzise und reaktive Prozesssteuerung gewährleistet. Die Sauerstoffregelung erwies sich (nach einem Vorversuch) als die geeignetste Lösung für die spezifischen Eigenschaften dieser Anlage, da andere, direktere Messungen von Stickstoffverbindungen aufgrund der Abwasserbeschaffenheit schwierig waren und zu extrem hohen Wartungskosten bei ungünstigem Kosten-Nutzen-Verhältnis geführt hätten.

Die Lösung beinhaltet die unabhängige Regelung der beiden Belüfter über ihre jeweiligen Sauerstoffsonden. Die intermittierenden Belüftungszyklen werden direkt von der Steuerung anhand der Sauerstoffkonzentrationen im Becken gesteuert. Dieser Ansatz ermöglicht es dem System, Belüftungs- und anoxische Phasen optimal abzuwechseln, den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Abwasserqualität aufrechtzuerhalten.

Die Steuerung wurde zunächst auf Leitung 1 in Betrieb genommen. Aufgrund der zufriedenstellenden Leistung der Steuerung hinsichtlich Abwasserqualität und Energieeinsparung wurde beschlossen, die Steuerung auch auf Leitung 2 zu aktivieren.

Die Lösung umfasste auch einen Support-Service zur Optimierung der Regelung und Fernüberwachung der Kläranlage. Dieser spezialisierte technische Support ermöglichte schrittweise betriebliche Anpassungen zur weiteren Verbesserung der Systemleistung.

Der Einsatz des Reglers in der Anlage hat gezeigt, dass die intelligente, intermittierende Belüftung auf Basis der direkten Sauerstoffmessung im Becken eine effektive Lösung darstellt, um eine erhöhte Behandlungskapazität mit einer signifikanten Reduzierung des Energieverbrauchs in Einklang zu bringen – insbesondere in Abwasser, das für empfindlichere Messgeräte ungeeignet ist.

## **DIE ERGEBNISSE**

- +4760kg CSB/Monat behandelt
- +191kg TN/Monat behandelt
- **-39% Energieeinsparung (kWh/kg CSB)**

 

Die Ergebnisse des kontrollierten Betriebs bestätigen eine Energieeinsparung von 39% (in kWh/kg entferntem CSB) im Vergleich zum kontinuierlichen Betrieb. Dabei werden alle Einleitungsgrenzwerte für die analysierten Parameter eingehalten, insbesondere die Nitritstabilisierung und die Ammoniakreduktion wurden verbessert.

*"Wir hatten Schwierigkeiten, die Abwasserbehandlung unserer Kläranlage vollständig zu kontrollieren, insbesondere im Hinblick auf Stickstoffverbindungen.*

 

*Wir sind mit dieser Lösung zufrieden, da sie uns den Parallelbetrieb der beiden Oxidationsbecken ermöglicht hat. Dadurch konnte der Zulauf an gereinigtem Abwasser verdoppelt und die Einhaltung der Einleitungsgrenzwerte sowie die Reinigungsleistung trotz der hohen Schwankungen im Zulaufabwasser sichergestellt werden.*

 

***Darüber hinaus unterstützt uns das Team freundlich, kompetent und schnell.**"*

 

## **Process Manager and R&D Manager, Plant Operator**

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## COMPLIANCE UNTER DRUCK

## **DER KUNDE**

Ceccano ist eine Kläranlage in Mittelitalien, die das Abwasser von 260 Industriebetrieben – hauptsächlich aus der Pharma- und Lebensmittelindustrie – sowie von sieben kleineren Städten im Raum Frosinone aufbereitet. Sie wird von Aea S.P.A. unipersonale betrieben und versorgt 270.000 Einwohnergleichwerte (EW) mit einer Behandlungskapazität von 50.000m³/Tag.

Die Anlage arbeitet mit 28 parallelen Behandlungslinien im Belebtschlammverfahren mit biologischer Nährstoffentfernung.

- Projektbeginn: Juli 2024
- 24.000m³ behandeltes Abwasser pro Tag

![Veolia engineers at a wastewater treatment plant using a digital platform](https://info.veoliawatertechnologies.de/hs-fs/hubfs/154852-nils5etrko%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg?width=400&height=599&name=154852-nils5etrko%20Wastewater%20treatment%20plant.jpg "Veolia engineers at a wastewater treatment plant using a digital platform")

## **DIE HERAUSFORDERUNGEN**

- Anlage unter Sonderverwaltung, die eine verstärkte Überwachung und Leistungsoptimierung erfordert
- Einhaltung der Einleitungsgrenzwerte bei jeder Probenahme – strenge gesetzliche Vorgaben erfordern eine gleichbleibende Abwasserqualität
- Betrieb von 28 parallelen Produktionslinien bei gleichzeitiger Kontrolle der Betriebskosten – komplexe Betriebskonfiguration, die ein effizientes Ressourcenmanagement erfordert

## **DIE LÖSUNG**

Sensoren zur Regelung:

- Vier von 28 Sauerstoffsonden im Einsatz
- Drei Ammonium- und Nitratanalysatoren am Auslass
- Sechs von 28 TSS-Sonden im Einsatz
- Ein Orthophosphatanalysator am Auslass

## **DIE ERGEBNISSE**

- Intermittierende Belüftungssteuerung für optimierte Sauerstoffversorgung
- Energieeinsparung von 65%
- Dosierung eines Dephosphatierungsmittels zur Phosphorentfernung
- Management der Überschussschlammabfuhr
- Reduzierung des Gesamtstickstoffs (TN) im Abwasser um 42%
- Reduzierung des Gesamtphosphors (TP) im Abwasser um 57%
- Erreichen einer probenweisen Einhaltung des TN-Grenzwerts von 10 mg/l

Die Anlage arbeitet derzeit mit Veolia an einer laufenden Studie zur weiteren Reduzierung des organischen Phosphors und zur vollständigen und termingerechten Einhaltung des strengen TP-Grenzwerts von 1mg/l.

*"Unsere Erfahrungen mit Veolia und Hubgrade sind durchweg positiv. Die Steuerung regelt eine Industrieanlage mit 28 Linien und ermöglicht uns eine deutliche Verbesserung der Abwasserqualität bei gleichzeitiger Energieeinsparung.* 

***Darüber hinaus unterstützt uns das Serviceteam kontinuierlich und hilft uns bei komplexen Prozessproblemen. Der Support ist stets sehr hilfreich und zeitnah.**"*

 

## **Daniele Zamurri, Technical Director, Aea S.P.A. unipersonale**

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## Über Hubgrade

Hubgrade ist die digitale Überwachungs-, Steuerungs- und Optimierungsplattform von Veolia für die Wasser- und Abwasserwirtschaft. Basierend auf über 30 Jahren Erfahrung in der Abwasserprozesssteuerung kombiniert sie fortschrittliche digitale Technologien mit dem operativen Know-how der spezialisierten Abwasserexperten von Veolia. So unterstützt sie Industrie- und Kommunalbetreiber dabei, den Energieverbrauch zu senken, die Anlagenverfügbarkeit zu verbessern, die Leistung der biologischen Abwasserreinigung zu optimieren und langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Mit über 350 weltweit optimierten Kläranlagen liefert Hubgrade nachweisliche Ergebnisse: Infrastruktur, erweitert durch digitale Innovation.

Hubgrade ist mehr als eine digitale Plattform. Es ist eine Partnerschaft, die Technologie, Prozesskompetenz und kontinuierlichen Service-Support vereint, um das volle Potenzial bestehender Abwasserinfrastruktur und -prozesse auszuschöpfen.

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